BMX-Fahrer werden atemzuggenau getestet

Spannender Entwicklungsauftrag für Olympiastützpunkt

18.04.2017

Im Auftrag des Olympiastützpunktes Stuttgart entwickelt mesics aktuell eine neue Softwareschnittstelle zwischen der Motosheets Zeitmessanlage und der tragbaren COSMED Spiroergometrie K5.

Ziel ist es, eine exakte und vollautomatisierte Ausgabe von ventilatorischen Parametern beim Durchfahren transpondergestützter Mess-Schleifen auf einer BMX Strecke zu ermöglichen – und zwar atemzuggenau.

Der Proband trägt die mobile Spiroergometrie COSMED K5 auf dem Rücken, welche mittels Long-Range-Bluetooth an den Laptop gekoppelt ist. Beim Passieren eines der Messpunkte ermittelt die neue Schnittstelle die aktuellen Messwerte zwischen den Atemzügen interpoliert aus der Spiroergometrie.

„Ich freue mich, dass wir bei diesem tollen Projekt mit dabei sind“, sagt Mesics-Chef Joachim Magera. „Das ist wirklich ein interessanter Entwicklungsauftrag, der am Ende aufschlussreiche Ergebnisse liefern wird.“

Im Einzelnen sind dies Herzfrequenz, Sauerstoffaufnahme (VO2), Kohlendioxidabgabe (VCO2), respiratorischer Quotient (RQ), Atemfrequenz, Atemzugtiefe und Atemminutenvolumen.

Die Daten werden anschließend in eine Messdatei ausgegeben. Zudem wird automatisch der Name der passierten Mess-Schleife an die Spiroergometrie-Software OMNIA (COSMED) übermittelt. Hier wird dann ein Marker angezeigt, mit dem dieses Ereignis später exakt zugeordnet werden kann.

Mit dieser Schnittstelle erhalten die Diagnostiker des OSP Stuttgart unter Martin Brenner exakte Aussagen über die atemzugbasierten spiroergometrischen Daten zu jeder gewünschten Messschleife.